Alexandra Rüsche 6. Juli 2015

Azubi-Siegel 2015 für Metten Fleischwaren

Auszeichnung ist Nachweis guter Ausbildungsarbeit
Metten-Gruppe mit deutlich verbessertem Ergebnis

Finnentrop – Zum wiederholten Mal erhielt der Wurst- und Fleischwarenhersteller das Siegel ‚Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb‘ – der Lohn für eine kontinuierlich gute Ausbildungsarbeit und die Bestätigung, den angestrebten Entwicklungsprozess in die richtige Richtung gelenkt zu haben. Schon im Frühjahr unterzog sich das Unternehmen der eingehenden Prüfung durch die ‚ertragswerkstatt‘ mit Geschäftsführerin Judith Grefe. Letztgenannte überreichte das Siegel nun an den Geschäftsführer Marketing und Vertrieb Tobias Metten. „Wir legen besonderen Wert darauf, unseren Ausbildungsprozess stetig zu optimieren und potenziellen Bewerbern unsere Stärken aufzuzeigen. Mit der Zertifizierung erhalten wir nun die Möglichkeit, Verbesserungspotenziale zu erkennen. Jede Form von Kritik hilft uns dabei, unsere Ausbildung noch attraktiver für die jungen Menschen aus unserer Region zu machen und so dem Nachwuchs- und Fachkräftemangel in der Branche aus eigener Kraft entgegenzusteuern“, erläutert Tobias Metten die Bestrebungen des Familienunternehmens. Er sieht das im Vergleich zum Vorjahr erheblich verbesserte Ergebnis als Schritt in die richtige Richtung.

Judith Grefe (2.v.r.) von der ertragswerkstatt GmbH überreichte Petra Palla (2.v.l.) und Tobias Metten (rechts im Bild) sowie Tim Rüsche die Urkunde ‚Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb 2015‘ (Foto: Metten Fleischwaren GmbH & Co.KG).

Judith Grefe (2.v.r.) von der ertragswerkstatt GmbH überreichte Petra Palla (2.v.l.) und Tobias Metten (rechts im Bild) sowie Tim Rüsche die Urkunde ‚Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb 2015‘ (Foto: Metten Fleischwaren GmbH & Co.KG).

Der besondere Wert der Auszeichnung liegt im zweistufigen Bewertungsverfahren. Denn nicht nur der Blick hinter die Kulissen der Ausbildung bei Metten und die Befragung der Verantwortlichen ist Grundlage der Zertifizierung. In einem zweiten Schritt bewerten die Azubis ihren Arbeitgeber mit Hilfe eines Fragebogens selbst. Schon seit Jahren bereitet sich die Metten-Gruppe auf einen zunehmend verschärften Wettbewerb um gute Auszubildende vor. Die Konkurrenz in Form von großen Unternehmen hat es aufgrund ihrer (überregionalen) Bekanntheit oder wegen der attraktiveren Arbeitsbedingungen leichter als das Familienunternehmen aus Finnentrop. Qualifizierte Schulabgänger sind besonders im industriell starken Sauerland umworben.

Metten hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihnen die Ausbildung in der Lebensmittelbranche schmackhaft zu machen, denn das mittelständische Unternehmen setzt seit einigen Jahren verstärkt auf die Förderung junger Menschen. Der hohe Anteil von Auszubildenden an der Belegschaft (35 von rund 250 Mitarbeitern sind Azubis) spiegelt diese Orientierung wieder.

Rückmeldung als Chance für Verbesserungen

Petra Palla, Leiterin der Abteilung Personal und Soziales, freut sich über die positiven Rückmeldungen ihrer Auszubildenden und ist dankbar für die hohe Beteiligung an der Umfrage. Sie ist auch Initiatorin des neuen Werksunterrichts, den Metten Fleischwaren für seine Azubis eingerichtet hat. Die Resonanz ist durchweg positiv. „Metten hat immer ein offenes Ohr für seine Auszubildenden und deren Anregungen. So ist auch der Werksunterricht zustande gekommen“, erklärt Petra Palla.

Metten Fleischwaren möchte sich auch in der Zukunft von der ‚ertragswerkstatt‘ zertifizieren lassen, um die jungen Menschen in der Region von der Qualität der Ausbildung in dem Finnentroper Familienunternehmen zu überzeugen.

Azubi-Siegel als Orientierungshilfe

‚Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb‘ ist eine Initiative der ‚ertragswerkstatt‘ aus Werdohl, um die Leistungen von Unternehmen in der Ausbildung zu verdeutlichen. Mit dem Siegel ‚Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb‘ möchte die ‚ertragswerkstatt‘ jungen Menschen eine neutrale, zuverlässige und glaubwürdige Orientierungshilfe bei der Wahl ihres Ausbildungsbetriebes geben.

Das Siegel erhalten Unternehmen als Ergebnis eines zweistufigen Zertifizierungsprozesses. Im ersten Schritt beantwortet ein Vertreter des Unternehmens – in der Regel der Ausbildungs- oder Personalleiter – einen Fragebogen und nimmt an einem Interview teil, in dem Daten zur Ausbildung erfasst werden. In dieser Ausbildungsbefragung geht es nicht nur um Kennzahlen der Ausbildung wie Azubi- und der Übernahmequote. Sondern hier wird auch Umfang und die Qualität der Maßnahmen bewertet, die ein Unternehmen durchführt, um seinen Azubis eine gute Ausbildung zu bieten. Im zweiten Schritt werden dann die Auszubildenden zu ihrer Situation in ihrem Unternehmen ausführlich schriftlich befragt. Sie sollen einschätzen, wie gut die Ausbildung im Unternehmen aus ihrer Sicht ist und wie sie die Betreuung bewerten.

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