Alexandra Rüsche 17. Dezember 2018

Die wichtigsten Schritte einer Depotanalyse

Sie benötigen eine Analyse Ihres Anlagedepots? Wer sein Depot jetzt fit macht, kann zukünftige Risiken minimieren und damit die künftige Rendite optimieren.

Viele Depots sind unausgewogen und stark in einheimische und zu wenige Branchen oder aber in exotische Anlagen investiert. Oft enthalten Depots vor allem bankeigene Produkte oder die der Kooperationspartner der Bank. Diese sind häufig entweder teuer mit einer niedrigen Rendite oder es handelt sich um strukturierte Produkte mit undurchsichtigen Kosten und leider schwer abschätzbaren Risiken. Wenn auch Ihr Depot unausgewogen ist, lohnt sich eine umfassende Vermögensberatung. Wenn Sie auf der Suche nach einer umfassenden Analyse Ihres Depots sind oder sich ein Konzept für den Zukauf neuer Anlagewerte wünschen, sind Sie beim Finanzberater in Köln an der richtigen Stelle.

Die Performance des Depots hängt von der Anlagestrategie ab

Quelle: StartupStockPhotos/pixabay.com

Unausgewogenen Depots fehlt oft eine gute Strategie. Die Performance des Depots hängt zu fast 80 Prozent von der Anlagestrategie ab. Taktische Anpassungen des Depots machen etwa 10 Prozent aus. Auch die Wahl der einzelnen Titel macht nur 10 Prozent aus. Wer also in Zukunft gut ausgestellt sein will, sollte auf eine übergeordnete Strategie setzen.

Hilfreiche Werkzeuge für eine umfassende Analyse des Depots sind unter Anderem die grafische Darstellung der Depotstruktur. So können einzelne Depotwerte im Detail betrachtet werden. Hier kann es auch helfen, die einzelnen Positionen des Depots mit Kommentaren zu versehen. Mit Hilfe von Kennzahlen können Risiken transparenter gemacht und so besser eingeschätzt werden. Mit einem gut ausgerichteten Vermögen kann man Chancen erhöhen, Risiken minimieren und die Kosten optimieren.

Jede Anlagestrategie ist individuell

Eine Anlagestrategie sollte immer individuell festgelegt werden und sich dementsprechend nach den persönlichen Zielen und der Risikofähigkeit des Anlegers sowie der Anlagedauer richten. Dazu sollte sich der Anleger folgenden Fragen stellen: In welchem Zeitraum sind welche Bezüge geplant? Wie lange soll das Geld angelegt werden und welche Kursschwankungen verkrafte ich als Anleger? Diese Fragen geben eine Antwort auf die Frage, wie hoch der Aktienanteil sein darf. Denn diese Strategie soll Anlagedauer und Risikobereitschaft in Einklang bringen und in verschiedene Anlageklassen aufteilen. Je höher die Anlagedauer und Risikobereitschaft sind, desto höher darf auch der Aktienanteil sein – und umgekehrt: je niedriger die Dauer und Risikobereitschaft, desto niedriger der Aktienanteil. Im Hinblick auf die Geldanlage ist also das Zusammenspiel verschiedener Einzelpositionen entscheidend. Eine Depotanalyse identifiziert Strukturen und Abhängigkeiten, zeigt Klumpenrisiken auf und gibt zudem Hinweise für eine verbesserte Risikostreuung. Daher gehört von Zeit zu Zeit eine unabhängige Beratung vom Finanzberater einfach dazu.

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