ARKM Zentralredaktion 16. September 2011

Erste Eindrücke von intelligenter Haustechnik erhalten bei der Smart Homes 2011 in Amsterdam diesen Oktober

Erste Beispiele von intelligenter Haustechnik, sogenannter „Smart Homes“, werden bei der im Oktober stattfindenden Smart Homes 2011 in Amsterdam präsentiert werden.

Deutschland federführend bei der Markteinführung stromsparender Kontrollsysteme

„Mit intelligenter Haustechnik,“ so der Projektleiter der Smart Homes 2011 Anthony Pohl, „kann man seine Heizung, Beleuchtung, Alarmanlage und seine intelligenten Haushaltsgeräte steuern und somit den Energieverbrauch kontrollieren, selbst wenn man nicht zu Hause ist. Dadurch können Komfort und Lebensstil verbessert werden. Wir leben in spannenden Zeiten, wo wir mit Hilfe von ICT und Smartphones diverse Aufgaben auch von unterwegs erledigen können. Geräte und Energieverbrauch im eigenen Hause zu steuern ist da nur ein logischer nächster Schritt.“

Deutschland federführend
Ohne Zweifel hat der deutsche Markt eine Vorreiterrolle in diesem Industriezweig übernommen. Firmen wie T-System von der Deutschen Telekom sowie RWE bieten, so Anthony Pohl, bereits schon jetzt ihren Kunden konkrete Lösungen. „Beide Firmen werden bei der Smart Homes 2011 ihre neuen energiesparenden Produkte vorstellen.“ Er führt weiter aus: „Diese zwei Vorreiter gewinnen einen frühen Marktanteil und bieten ihren Kunden etwas völlig Neues, schaffen neue Einkommensquellen und eine bisher so nie dagewesene Möglichkeit mit Kunden zu interagieren. Während Deutschland voranschreitet, verfolgen andere europäische Märkte aufmerksam den Erfolg dieser Vorreiter, auch um die Bedürfnisse ihrer Verbraucher und das Bestreben nach Lösungen für intelligente Haustechnik und Energieeffizienz besser verstehen zu können.“
Was wollen die Kunden?
Der Produktmanager für internationale Entwicklung bei SmartHome / RWE Edmund Barret erläutert, dass Kunden Energie sparen wollen und gleichzeitig ihr Leben davon nicht beeinträchtigt sehen möchten. „Es soll ihren Lebensstandard verbessern und nicht dazu führen, dass sie den ganzen Tag in einer Betriebsanleitung nachlesen müssen oder ständig ermahnt werden, dass sie zu viel Energie verbrauchen.“

Mit einem einzigen Knopfdruck Freunde beeindrucken
Laut Edmund Barret sei jetzt ein Produkt auf den Makt gekommen, dass sich an die Bedürfnisse der Verraucher orientiere. Er führt aus: „Es ist richtig, dass Kunden Geld sparen wollen, aber worauf es Ihnen wirklich ankommt, ist oft etwas anderes. Sie möchten Lösungen, die zu ihrem Lebensstil passen. Sie möchten ihre Freunde mit stilvollen Geräten ohne technischen Firlefanz beeindrucken, sie möchten sich während ihres Urlaubs keine Sorgen darüber machen, ob sie zu Hause das Licht angelassen haben und sie möchten auch nicht, dass ihre Heizung auf Volltouren geht, nur weil sie nach dem Duschen das Fenster zum Lüften öffnen. Es ist aus diesen und ähnlichen Gründen, warum die Verbraucher sich für dieses Produkt interessieren und wo wir intelligente Haustechnik in bare Münze umwandeln können.“

Eine Fernbedienung für alles!
Die neue Technologie schafft auch Gelegenheiten für Telekommunikationsfirmen, Energieversorger und Gerätehersteller zusammenzuarbeiten und eine einzige, facettenreiche Lösung auf den Markt zu bringen. Dazu Edmund Barret von RWE SmartHomes: „Wirklich erfolgreiche Lösungen müssen mit so vielen Aspekten kompatibel sein wie möglich. Dass ich bereits 3 verschiedene Fernbedienungen für meinen Fernseher, meine Stereoanlage und Set-Top-Box habe ist schon nervig genug. Ich möchte nicht, dass nun auch noch 3 verschiedene Systeme meine intelligente Haustechnik kontrollieren. Bei RWE SmartHome bleiben wir unserem Anspruch treu, auf dem neusten Stand der Dinge zu bleiben. Unser Angebot ist bisher noch nicht für alle zugänglich, da wir einen einwandfreien Standard halten möchten. Sobald wir das Produkt jedoch erfolgreich eingeführt haben, möchten wir auch Produkte anderer Anbieter in das RWE-SmarHome-Netzwerk einbeziehen. Natürlich finden bereits darüber Gespräche statt.“

Weitere Redner und Höhepunkte bei der Smart Homes 2011:

• Edmund Barrett, SmartHomes- Produkmanager für internationale Entwicklung, RWE, Deutschland
• Sabine Bednarzik, Portfolio-Managerin, End2End Smart Energy- Strategic Market Energy, T-Systems Deutschland
• Claudio Borean, Projektmanager, Telecom Italia, Italien
• Stefano Frattesi, Innovation for Design Manager, Indesit, Italien
• Oliver Jehl, Direktor für B to C Internet and Teleservices, EDF, Frankreich
• Dean Keeling, Geschäftsführer- Smart Homes British Gas, Centrica, Großbritanien
• Marcel Peters, Spezialist für intelligente Energie, Essent Smart Energy (RWE Group), die Niederlande
• Pierre Plaza, Projektkoordinator, Telefonica RD, Spanien
• Paolo Scuro, Geschäftsentwicklung, Enel, Italien
• Rogelio Segovia, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Europäische Kommission DGINFSO , Belgien

Veranstaltungsdaten: 4.-6. Oktober 2011: Konferenz
Ort: Amsterdam RAI, Europalein 22, Amsterdam

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Veröffentlicht von: opr
am 16. Sep 2011 und wurde einsortiert unter:
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