Alexandra Rüsche 12. Oktober 2018

Gesundheit am Arbeitsplatz – Prävention zahlt sich aus

Für die Gesundheit der Mitarbeiter zahlt der ein oder andere Arbeitgeber sehr gerne. Die betriebliche Gesundheitsförderung findet immer mehr Anklang, sowohl beim Arbeitgeber als auch beim Arbeitnehmer. Denn gesunde und zufriedene Mitarbeiter leisten schließlich gute Arbeit. Doch der Chef kann keinen Zwingen am morgendlichen Sportprogramm teilzunehmen oder mit dem Fahrrad zur Arbeit zu kommen. Doch wer von den angestellten Mitarbeitern genau dies möchte, der kann ja mal seinen Vorgesetzten fragen. Denn die Förderung der Mitarbeitergesundheit kann vom Unternehmen steuerlich abgesetzt werden.

Förderung der Mitarbeitergesundheit

Die Förderung der Mitarbeitergesundheit kann vom Unternehmen steuerlich abgesetzt werden.

Foto: Bru-nO / pixabay.com

Nach § 3 Nr. 34 Einkommensteuergesetz (EStG) kann ein Unternehmen bis zu 500 Euro pro Mitarbeiter und Jahr, lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei für die Gesundheitsförderung der Mitarbeiter, steuerlich absetzen. Eine Kostenübernahme für entsprechende Angebote wie die Teilnahme an Bewegungsprogrammen, Ernährungsberatung, Sucht- und Stressbewältigung, können vom Arbeitgeber gefördert werden. Die Übernahme von Beiträgen für einen Sportverein oder für ein Fitnessstudio fällt in der Regel nicht darunter. Die Gebühren können aber im Rahmen eines Sachbezugs, innerhalb der Freigrenze von 44 Euro, steuer- und abgabenfrei erstattet werden.

Unter die Mitarbeitergesundheit fällt auch der Arbeitsschutz. So kann der Arbeitgeber beispielsweise, nach § 6 Bildschirm-Arbeitsverordnung, die Kosten einer Augen Ärztlich verordneten Bildschirmarbeitsbrille, übernehmen. Auch die Kostenübernahme der Vorsorgeuntersuchung von leitenden Angestellten kann der Arbeitgeber übernehmen.

Prävention zahlt sich aus

Psychische Erkrankungen, wie ein Burn-Out-Syndrom, nehmen immer mehr zu und sind ein häufiger Grund für krankheitsbedingten Ausfällen im Unternehmen. Rund 15% der Krankschreibungen fallen auf eine psychische Erkrankung zurück. Auch die Krankheitsdauer von psychisch Erkrankten ist in der Regel viel länger als die durchschnittliche Krankheitsdauer einen an beispielsweise Grippe Erkrankten. Für einen wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens ist die Gesundheit der Beschäftigten maßgebend.

Aber auch wenn ein Arbeitgeber gewillt ist seine Mitarbeiter gesundheitlich zu fördern, fehlen gerade in kleineren Betrieben manchmal die finanziellen Mittel. Beratende und unterstützende Hilfe bekommen diese Betriebe von den Krankenkassen und den regionalen Koordinierungsstellen.

Weitere Informationen rund ums Büro gibt es hier.

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