Alexandra Rüsche 2. August 2018

Schlafen im Winter

Im Winter ist es kalt. Daher haben wir es gerne sehr gemütlich. Wir verkriechen uns ins warme Bett und kuscheln uns ins dicke Winterbettwäsche mit Socken und Wärmeflasche ein. Dies ist natürlich sehr schön. Problematisch ist aber, dass wir oft nachts schwitzend aufwachen. Und besser schlafen kann man dann auch nicht wirklich.

In den kalten Tagen braucht der Mensch um die 30 Minuten mehr Schlaf. Dies ist auf die veränderten Hell- und Dunkelphasen des Tages zurückzuführen. Unsere innere Uhr kommt während dieser Zeit auch oft durcheinander. Es kommt zu durchwachten Nächten, Nachtschweiß und unruhigen Schlaf. Dazu kommt auch, dass wir am Tag mehr frieren und uns nachts unter eine dicke Decke verkriechen. Dies ist aber nicht oft so sinnvoll.

Eine erste Voraussetzung für eine schweißfreie Nacht ist das Raumklima. Dazu gehören die perfekte Zimmertemperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftqualität.

Foto: Expressionsbydesign / pixabay.com

Wenn der Raum zu warm ist, dann kühlt der Körper nicht ausreichend ab. Man kommt nicht in den Tiefschlaf und fängt an zu schwitzen. Wenn es im Raum zu kalt ist, dann wird der Körper viel Wärme und somit mehr Nachtschweiß produzieren. Viele Menschen, die zu stark schwitzen, werden sich in einer kalten Raumtemperatur nicht wohlfühlen.

Darüber hinaus ist eine niedrige Luftfeuchtigkeit für die Schleimhäute nicht gut. Möchte man mit geschlossenen Fenstern schlafen, so sollte man so gut wie möglich auf den Einsatz einer Heizung verzichten. Wenn die Luft zu trocken ist, dann können die Augen brennen und die Nase trocken werden. Mit einem Luftbefeuchter kann man dafür sorgen, dass eine angenehme Balance zwischen Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit entsteht. Auch Zimmerpflanzen haben die Fähigkeit für ein gutes Raumklima zu sorgen.

Die Luftqualität können wir insbesondere durch das Lüften beeinflussen. Sollte es draußen zu kalt sein, dann sollte man sein Schlafzimmer bis zu 3-Mal am Tag stoßlüften. Dies bedeutet, dass man die Fenster um die 10 Minuten lang öffnen sollte, damit die alte Luft gehen neue Luft ausgetauscht werden kann. Auf diese Weise kann man nachts viel besser durchatmen.

Auch die Bettwäsche muss im Winter beachtet werden. Diese sollte nicht nur kuschelig sein, sondern auch einen hohen Baumwollanteil haben. Baumwolle ist sehr gut für Menschen geeignet, die sehr viel schwitzen.

Damit man die Matratze vor Schweiz schützen kann, sollte man einen Matratzenschutz verwenden. Das Schwitzen im Bett ist ein natürlicher Prozess. Jedoch gibt es Möglichkeiten das Bett hygienisch zu halten.

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